Das isek

Das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept, unterstützt
Kommunen bei der Anpassung an Stadterneuerung und demographischen Wandel.

ISEK

Im Jahr 2019 bewarb sich Sontra erfolgreich um die Aufnahme in das Bund-Länder-Förderprogramm „aktive Kernbereiche“ (später Umbenennung in „Lebendige Zentren“) um die Innenentwicklung der Kernstadt in einer rund zehnjährigen intensiven Periode mit Fördermitteln zu unterfüttern. Dabei liegt der Fokus auf der Altstadt und der Barbarasiedlung, um das Leben und die Nutzungsvielfalt in der Innenstadt nachhaltig zu stärken. Der leerstehende Bahnhof wurde als Solitär in die Gebietskulisse mit aufgenommen.

2020 begann die Arbeit am integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK), dass mit umfangreichen Bestandaufnahmen, Analysen und deren Auswertungen Strategien und Ziele formulierte, um dem folgenden Stadtumbauprozess als Grundlage zu dienen. Unter Beteiligung der Bürger wurde notwendige Maßnahmen erarbeitet, die das Erreichen diese Ziele ermöglichen. Dies geschah aufgrund der Corona-Pandemie unter erschwerten Bedingungen, da man sich nicht wie gewöhnlich zu Sitzungen und Veranstaltungen treffen konnte. Mit der Hilfe neuer Beteiligungsformate konnten trotz Vermeidung persönlicher Kontakte die Akteur*innen im Stadtumbaugebiet an der Ideenfindung und Diskussion beteiligt werden.

Unter dem Titel „Sontra 2030“ wurden 21 Einzelmaßnahmen, die sich auf vier Handlungsfelder aufteilen, erarbeitet. Diese werden nun in den kommenden zehn Jahren bearbeitet. Das ISEK ist damit jedoch mitnichten ein fixes Regelwerk, in dem nun die Maßnahmen von A bis Z abgearbeitet und umgesetzt werden. Vielmehr steckt es einen Rahmen ab, der als Leitplanke zu verstehen ist, die die Stadt bei der Umsetzung ihrer Projekte in der Spur hält. Hält man sich vor Augen, wie sich unser Leben seit dem Beginn der Arbeit am ISEK bis heute verändert hat und welche Auswirkungen das im Besonderen auf den Bausektor hatte, so zeigt sich schnell, dass hier eine gewisse Flexibilität notwendig ist. Die geplanten Maßnahmen werden ständig neu bewertet und an neue Begebenheiten angepasst. Entwicklungen müssen in die Beurteilungen von 2020 einfließen, um die Maßnahmen in Sinne der erarbeiteten Entwicklungsziele fortzuschreiben. So ist das ISEK als lebendiger Prozess zu verstehen, der auch jetzt noch nicht abgeschlossen ist – sondern sich innerhalb der nächsten zehn durchaus weiterentwickelt.

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