Der bisher ungestaltete Platz am Eingang zur Altstadt besteht aus einer Freifläche, auf der ursprünglich die Niedermühle stand, die in 2022 abgebrochen wurde. Die Denkmalschutzbehörde genehmigte diesen Schritt da die Substanz nach jahrzehntelangem Verfall nicht wirtschaftlich restaurierbar war. Die zweite Hälfte des Platzes wird von drei kleinen Kastanien überschattet.
Der Platz soll zukünftig Aufenthaltsqualität bieten und zum Verweilen einladen. Eine klare Abgrenzung zum Straßenraum muss dabei gewährleistet sein. Nach einer mit der Lokalen Partnerschaft abgestimmten Vorplanung soll der alte Mühlengrundriss ablesbar sein. Grundmauern und darauf eine Pergola können dessen ehemalige Raumkante wieder herstellen, eine Pflasterfläche soll ihn am Boden nachzeichnen. Dort integriert wird Strom, Wasser und Abwasser den Platz für kleine Festlichkeiten ausstatten.
Ein Spielgerät und die Integration des Mühlgrabens in Form eines Wasserspiels soll Kindern den Aufenthalt kurzweilig gestalten. Es ist darüber nachzudenken, ob die mittlere der drei Kastanien entfernt wird, so dass es zum einen für die übrigen Bäume und zum anderen für die Platzgestaltung zukünftig mehr Platz gibt.
Aus der Beteiligung der Lokalen Partnerschaft wurde weiterhin Infrastruktur für Radreisende gewünscht: so soll man dort sein E-Bike laden und Räder sicher anschließen können, um die Altstadt zu Fuß zu begehen.
Historische Karten und Informationen sollen am ehemaligen Mühlenstandort über die Geschichte der verschiedenen Sontraer Mühlen Auskunft geben.
Die Maßnahme soll in 2024 fertig geplant sein und umgesetzt werden.